Nicole-Kristin Dürksen
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24.11.2024

Pressearbeit als Autorin: Wie ich wöchentlich Interviews sichere

Zwei Wochen nach der Buchveröffentlichung mittendrin in der echten Pressearbeit. Was funktioniert und was ich daraus gelernt habe.

Zwei Wochen nach der Veröffentlichung meines Reisetagebuchs. Das Taschenbuch ist auf Amazon, das E-Book lässt noch auf sich warten. Und ich mittendrin in meiner ersten echten Pressearbeit. Was ich in diesen zwei Wochen gelernt habe, teile ich hier.

Das Ziel: ein Interview pro Woche

Ich habe mir vorgenommen, wöchentlich mindestens ein Interview zu sichern. Weil ich weiß, dass einmal reicht nicht. Sichtbarkeit braucht Wiederholung.

Instagram als wichtigster Kanal

Ich nutze Instagram als Hauptkanal für Interviewanfragen. Das Format, das für mich funktioniert: schriftliche Interviews. Ich schicke eine kurze Nachricht, erkläre wer ich bin und was mein Buch ist, und frage, ob Interesse an einem schriftlichen Interview besteht. Die Fragen kommen per Nachricht, ich beantworte sie in Ruhe, die Veröffentlichung erfolgt als Instagram-Slideshow. Das ist machbar, auch neben dem vollen Alltag vor Weihnachten.

Was dabei wirklich passiert

  • Reichweite wächst: Jeder Account, der über mich schreibt, hat sein eigenes Publikum. Das sind Menschen, die mein Buch noch nicht kennen.
  • Vertrauen entsteht: Wer mich durch eine fremde Stimme kennenlernt, kommt anders zu mir als durch Eigenwerbung.
  • Inhalte entstehen: Jedes Interview ist Content, den ich auch für Newsletter, Blog und Social Media nutzen kann.
  • Beziehungen wachsen: Aus Interviewpartnerinnen werden manchmal Leserinnen, Kolleginnen oder Weiterempfehlungen.

Was ich anders machen würde

Früher anfangen. Nicht zwei Wochen nach der Veröffentlichung, sondern zwei Monate davor. Die ersten Interviewanfragen sollten rausgehen, wenn das Buch noch nicht erschienen ist. Vorabexemplare, Leseproben, Ankündigungen. Das erzeugt Vorfreude und gibt Redaktionen Zeit zur Planung.

PR ist kein Sprint. Es ist eine Choreografie. Schritt für Schritt, Woche für Woche. Wer früh beginnt, tanzt leichter.